Geld und Macht: Chinas Einfluss in Subsahara-Afrika

China hat sich zu einem entscheidenden Akteur in Subsahara-Afrika entwickelt: das Land ist der größte Handelspartner in der Region, seine wirtschaftliche Interessen und sein politischer Einfluss haben in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zugenommen. Laut Internationalem Währungsfonds betrugen die chinesischen Direktinvestitionen im Jahr 2021 drei Milliarden US-Dollar, ein Viertel der gesamten ausländischen Direktinvestitionen. Neben dem finanziellen Engagement übt die Volksrepublik China auch politisch Einfluss aus. So ließ das Land über 15 Parlamentsgebäude in Afrika bauen bzw. renovieren und unterhält enge Beziehungen zu Regierungsparteien.

Welche Strategie verfolgt China in seiner Politik gegenüber den Staaten in Subsahara-Afrika? Wo liegen die chinesischen Interessen? Wie reagieren die Staaten im südlichen Afrika auf das chinesische Engagement? Und was bedeutet dieses für Europa und Deutschland?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Gästen, der Sinologin Dr. Marina Rudyak, und dem Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Ostafrika, Stefan Schott, diskutieren - und mit Ihnen!

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, bekannter zu machen. Sie findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Deutschen Afrika Stiftung e. V. statt.

Gast
Dr. Marina Rudyak
ist Sinologin und arbeitet an den Schnittstellen von Chinastudien und internationaler Entwicklung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind China als globaler Entwicklungsakteur, insbesondere die chinesische Außenhilfe- und Entwicklungskreditpolitik, die Auswirkungen der Belt and Road Initiative (BRI) und China in Zentralasien und Afrika.

Gast
Stefan Schott
hat mehr als zehn Jahre als leitender Mitarbeiter für verschiedene deutsche Stiftungen gearbeitet. Seit 2021 ist er Projektleiter für Ostafrika für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und ist darüber hinaus für den Global Partnership Hub in Nairobi verantwortlich, das Kompetenzzentrum der Stiftung zum Thema Entwicklungszusammenarbeit.

Geld und Macht: Chinas Einfluss in Subsahara-Afrika


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

14.02.2024 | 19:00 - 20:00

Veranstalter

Landesbüro Baden-Württemberg

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