#ShrinkingSpaces: Freiheit und Zivilgesellschaft unter Druck

In El Salvador herrscht seit März 2022 ein Ausnahmezustand, um die Bandenkriminalität nach einem gravierenden Anstieg der Gewalt einzudämmen. Diese härtere Gangart, die Grundrechte beschneidet, ist im Land nicht unumstritten. Das zentralamerikanische Land erlebt einen autoritären Wandel, der die Zivilgesellschaft unter Druck setzt. Wie ist die gegenwärtige Lage in El Salvador? Welche Schwerpunkte setzt die Regierung unter Präsident Nayib Bukele? Was kann Deutschland tun, um die Zivilgesellschaft vor Ort zu unterstützen?

„Shrinking Spaces“, die zunehmende Einschränkung zivilgesellschaftlicher Räume, ist prägend für die Gesellschaften vor allem in Autokratien des globalen Südens. Das Phänomen ist Ausdruck einer globalen Krise des demokratischen Modells und dem gleichzeitigen Erstarken autokratischer Ordnungsmodelle. Im Rahmen der Webtalk-Reihe #ShrinkingSpaces soll die Thematik anhand von Länderbeispielen konkret veranschaulicht werden.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, bekannter zu machen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen statt.

Gast
Elisabeth Maigler Kluesserath
studierte Politikwissenschaft und Neuere Geschichte in Bonn und Potsdam. Seit 2006 arbeitet Elisabeth Maigler bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, wo sie u.a. als Koordinatorin im Mexiko-Projekt tätig war. Seit Oktober 2018 leitet sie das Büro der Stiftung in Mittelamerika.

Gast
Juliane Matthey
beobachtet als Pressereferentin bei Reporter ohne Grenzen die Lage der Pressefreiheit in Lateinamerika. Sie studierte Journalistik und Politikwissenschaften in Eichstätt und Aberdeen. Als freiberufliche Reisejournalistin berichtete sie aus mehreren Ländern Lateinamerikas.

Gast
Désirée Reder
ist Konfliktforscherin mit Fokus auf Sicherheit, Gewalt, Repression und Legitimität. Ihr Regionalschwerpunkt umfasst Zentralamerika. Sie hat zur Militiarisierung öffentlicher Sicherheit in El Salvador und der staatlichen Repression in Nicaragua publiziert.

#ShrinkingSpaces: Freiheit und Zivilgesellschaft unter Druck

Die aktuelle Situation in El Salvador


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

25.01.2024 | 18:00 - 19:00

Veranstalter

Landesbüro Baden-Württemberg

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