Wenn China angreift
Die geopolitischen Spannungen des 21. Jahrhunderts spitzen sich weiter zu – und rücken zunehmend den Indopazifik ins Zentrum globaler Konflikte. Während Europa noch mit den Folgen des russischen Angriffskriegs ringt, zeichnet sich am Horizont bereits die nächste potenzielle Eskalation ab: ein möglicher Angriff Chinas auf Taiwan – mit weitreichenden Konsequenzen für die internationale Ordnung, die Weltwirtschaft und die Sicherheit Europas.
Welche Strategien verfolgt China? Wie real ist die Gefahr einer militärischen Eskalation? Und welche Rolle kann und sollte Europa in diesem Szenario spielen? Die kommenden Jahre könnten entscheidend dafür sein, wie stabil die regelbasierte internationale Ordnung bleibt.
In seinem Buch „Wenn China angreift“ analysiert Dr. Andreas Fulda, Professor für Politik an der University of Nottingham, die Hintergründe eines möglichen Konflikts um Taiwan und beleuchtet die strategischen Überlegungen der chinesischen Führung. Er zeigt auf, welche globalen Auswirkungen ein solcher Konflikt hätte und welche Handlungsmöglichkeiten sich für Europa ergeben.
Über das in seinem Buch entworfene Szenario möchten wir mit ihm sowie mit Nils Gründer, ehemaliges Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, diskutieren – und mit Ihnen!
Gäste
Dr. Andreas Fulda
ist Politikwissenschaftler und Experte für die Beziehungen zwischen China und der EU. Er ist außerordentlicher Professor für Politik an der University of Nottingham. Sein Buch "Wenn China angreift: Ein Szenario" erschien dieses Jahr.
Nils Gründer
ist stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Bayern. Von August 2022 bis März 2025 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, wo er für seine Fraktion unter anderem Sprecher für die Zukunft der Bundeswehr war.
Wenn China angreift
Wie real ist die Gefahr einer militärischen Eskalation?
Veranstaltungsart
Webtalk
Zeit24.06.2026 | 18:00 - 19:00
VeranstalterReinhold-Maier-Stiftung
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