Kurzvorstellung der Studie "Helping Markets Happen"

  • Unlocking Market Potential with Advanced Financial Instruments -

Viele Volkswirtschaften des Globalen Südens leiden unter einem grundlegenden Marktversagen: Die Inlandsnachfrage steigt, doch lokale Produzenten können ihre Produktion aufgrund fehlender Infrastruktur, Finanzierung, Logistik und Qualitätsstandards nicht ausweiten. Folglich sind diese Länder trotz reichlich vorhandener lokaler Rohstoffe stark von Importen verarbeiteter Waren abhängig und verpassen dadurch wichtige Chancen für industrielles Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Traditionelle Entwicklungshilfe versucht dieses Problem durch direkte Warenlieferungen zu umgehen, was jedoch Abhängigkeiten schafft und lokale Unternehmen hemmt.

Die neue Studie "Helping Markets Happen. Unlocking Market Potential with Advanced Financial Instruments" von Dr. Matthias von Bismarck-Osten, ehemaliger Generalbevollmächtigter bei der IBB, zeigt, wie die Entwicklungszusammenabeit marktgerecht gestaltet werden kann und so zu deutlich größeren Erfolgen in den Ländern des Globalen Südens führt: Entwicklungspolitik muss auf den Aufbau funktionierender Marktsysteme ausgerichtet werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Beseitigung struktureller Engpässe in den Bereichen Finanzierung und Logistik, sodass lokale Unternehmen ihre Produktion ausweiten und die Notwendigkeit externer Hilfe
schließlich ganz beseitigen können.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Studienergebnisse vor und beantworten Ihre Fragen. Die im Auftrag des Global Partnership Hubs Nairobi erstellte Studie können sie hier kostenlos downloaden: https://www.freiheit.org/de/node/53421

Gast

Dr. Matthias von Bismarck-Osten
ist promovierter Volkswirt und Experte für Entwicklungs- und Industriepolitik, vor allem mit Blick auf Afrika. Er ist Sprecher des Beirats der Greentec Capital Africa Foundation und war von 2006 bis 2020 Generalbevollmächtigter der Investitionsbank Berlin (IBB).

Moderation

Ralf Erbel
ist Diplom-Volkswirt. Nach beruflichen Stationen in Deutschland, dem Nahen Osten und Nordafrika leitet er seit Ende 2025 das Ostafrika-Büro sowie den Global Partnership Hub (GPH) der Stiftung in Nairobi. Im Mittelpunkt der Arbeit des GPH stehen innovative Ansätze für eine wirksamere und partnerschaftlich ausgerichtete Entwicklungszusammenarbeit, die unter anderem auf der internationalen Jahreskonferenz des Hubs im Juni 2026 in Nairobi diskutiert wurden.

Kurzvorstellung der Studie "Helping Markets Happen"

Unlocking Market Potential with Advanced Financial Instruments


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

29.09.2026 | 12:15 - 13:00

Veranstalter

Bildungszentrum NRW


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