Chanukka + Weihnachten = Weihnukka

Acht Tage lang wird zur Winterzeit in jüdischen Familien das Lichterfest Chanukka gefeiert. Es erinnert an die Wiedereinweihung (hebr. Chanukka) des Jerusalemer Tempels und an die alte jüdische Legende vom „Ölwunder“. An jedem Abend dieses Festes wird auf dem Chanukka-Leuchter eine weitere Kerze entzündet, die Kinder werden beschenkt und im Kreise der Familie wird gefeiert. Im bürgerlichen Judentum des 19. Jahrhunderts hat sich Chanukka mit einigen Bräuchen rund um Weihnachten verbunden. Gerade für säkulare Juden entwickelte sich so eine von orthodoxer Seite oft kritisierte Synthese beider Feste. In den USA ist Weihnukka inzwischen außerordentlich beliebt. Theologisch gesehen gibt es zwar keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen Chanukka und Weihnachten. Doch haben sich gerade zu diesen beiden Festen, die kalendermäßig sehr nah bei einander liegen, die Bräuche angenähert. Was steckt hier diesen beiden so wichtigen religiösen Festen? Vor allem aber: Wie steht es aktuell, mehr als sieben Jahrzehnte nach der Shoah, um den jüdisch-christlichen Dialog? Die beiden großen christlichen Kirchen hierzulande haben nach 1945 ihre Mitschuld an den Verbrechen des Holocaust thematisiert, haben aufgearbeitet, wie über all die Jahrhunderte das Christentum zum Nährboden für Antisemitismus wurde. Was verbindet heute, was trennt heute Juden und Christen in ihrem Glauben, in ihren Traditionen, in ihren gegenwärtigen Beziehungen?

Chanukka + Weihnachten = Weihnukka

Wie steht’s um den jüdisch-christlichen Dialog?


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

30.11.2021 | 20:00 - 21:15

Veranstalter

Landesbüro Nordrhein-Westfalen


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