Vom Studium in die Depression?

Über die Veranstaltung

Psychische Beeinträchtigungen sind weit verbreitet und nehmen stetig zu. Aktuelle Studien sprechen davon, dass in Europa jeder zweite Mensch früher oder später mit Angststörungen, Depressionen oder Burnout zu kämpfen hat. Besonders auffällig: Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen im universitären Umfeld. Unter Studenten nehmen Depression und Co. seit Jahren zu. Unter Doktoranden soll jeder Dritte von psychischen Problemen, insbesondere Depressionen, betroffen sein. Während das Erkrankungsrisiko bei anderen Krankheiten mit steigendem Bildungsgrad in der Regel abnimmt, liegt das Risiko, an einer psychischen Krankheit zu leiden, bei (Nachwuchs-)Akademikern etwa 2,5-mal höher als bei anderen hochgebildeten Gesellschaftsschichten. Die denkbaren Faktoren sind zahlreich: verschultes Studiensystem, erhöhte Anforderungen im wissenschaftlichen Arbeitsalltag, Erfordernis schnelleren Arbeitens, prekäre Arbeitsverhältnisse als PostDoc und Wissenschaftler, um nur einige zu nennen.

Wie sieht die Situation an deutschen Unis tatsächlich aus? Welche Faktoren sind relevant? Wie können wir psychischen Störungen kurz- oder langfristig entgegenwirken und die mentale Gesundheit in der Wissenschaft beibehalten - oder dauerhaft wiederherstellen? Erfahrene Personen aus der Praxis schildern uns ihre Eindrücke aus verschiedenen Perspektiven.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Robert-Enke-Stiftung, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), RE/PRESENT, Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Psychologischer Beratungs-Service von Universität und Studentenwerk Oldenburg statt.

Mit Konstantin Peveling, Alisa Fabrice, Dr. Andreas Keller, Prof. Ulrich Hegerl, Wilfried Schumann und Teresa Enke

Vom Studium in die Depression?

Wie sieht die Situation an deutschen Unis tatsächlich aus? Welche Faktoren sind relevant? Wie können wir psychischen Störungen kurz- oder langfristig entgegenwirken?


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