Verharmlost und vergessen?

Über die Veranstaltung

Es ist ein einmaliges historisches Ereignis, dass vor 30 Jahren die sozialistische Diktatur der DDR durch eine friedliche Revolution beendet und die deutsche Wiedervereinigung errungen werden konnte. Dieses Ereignis ist Grund zur Freude, aber auch Grund, die Erinnerung an die Schattenseiten des über Jahrzehnte herrschenden „real existierenden Sozialismus“ wachzuhalten und das mahnende Beispiel insbesondere jungen Menschen zu vermitteln.

Wie kann ein authentisches, lebendiges und ganzheitliches Konzept der Erinnerungsarbeit, speziell an Schulen, heutzutage aussehen? Es braucht hierzu vor allem Materialien und Methoden, die den heutigen Lebensgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Zeitzeugen, die anschaulich an Fallbeispielen über fehlende Menschenrechte, Freiheitsentzug oder Flucht berichten, oder Begegnungsstätten an Zeugnisorten sind nur einige Möglichkeiten, nachhaltige Demokratiepädagogik zu betreiben. Wie müssen hierfür die Lehrpläne spezifiziert werden, besonders im Hinblick auf fächerübergreifenden Unterricht? Wie bindet man Zeitzeugen und Zeugnisorte sinnvoll ein? Wie muss das Lehramtsstudium diesbezüglich modifiziert werden? Und wie gelingt eine länderübergreifende Zusammenarbeit?

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