Staat oder privat? Private Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit

Über die Veranstaltung

Welche Rolle sollten private Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit spielen? Vor dem Hintergrund, dass in der Entwicklungszusammenarbeit beispielsweise private Direktinvestitionen oder aber auch der Umsatz aus 'fairem Handel' stetig steigen, stellt sich diese Frage immer mehr.
Denn während auch die deutsche Entwicklungspolitik zunehmend auf den privatwirtschaftlichen Sektor setzt, um die groß gesteckten Ziele der sogenannten Agenda 2030 zu erreichen, wird dagegen auch Widerstand hörbar. Statt der Förderung der Wirtschaft vor Ort, würde es bei öffentlich-privaten Investitions-Partnerschaften vor allem um verdeckte Außenwirtschaftsförderung gehen.
Auch Konzepte hinter dem Begriff des 'fairen Handels' werden teils als kontraproduktiv eingeschätzt. Doch ist die Kritik an privatem Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit berechtigt? Wie sollte private Entwicklungszusammenarbeit aussehen? Und in welchen Bereichen sollte tatsächlich nur der Staat aktiv werden?
Diskutieren Sie gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Axel Dreher, Melanie Kempf vom Weltladen Heidelberg und dem Direktor des UNIDO ITPO Deutschland, Dr. Rolf Steltemeier.

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