Russlands Drohung mit der Bombe und die Optionen des Westens

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Thomas-Dehler-Stiftung.

Atomwaffen, Abschreckung, Angriffskrieg. Diese Themen galten lange Zeit als überholt in Europa. Russlands Überfall auf die Ukraine bringt nun jedoch sogar die Gefahren eines Nuklearkriegs zurück ins öffentliche Bewusstsein. Moskau versetzte schon kurz nach Kriegsbeginn seine „Abschreckungswaffen“ in Alarmbereitschaft und spielt regelmäßig mit der Angst vor der Bombe. Die Drohungen verfehlen ihre Wirkung nicht: Deutschland diskutiert die Risiken des Nuklearzeitalters heute so intensiv wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. In einem offenen Brief riefen jüngst 28 Unterzeichner Bundeskanzler Olaf Scholz aus Sorge vor einem (nuklearen) Weltkrieg dazu auf, keine schweren Waffen an die Ukraine zu liefern. Andere Intellektuelle forderten dagegen in einem weiteren offenen Brief die beherzte Unterstützung der Ukraine und eine glaubhafte Abschreckung, um eine Eskalation zu verhindern.

Welche Rolle spielen Atomwaffen für Russland? Wie hoch ist das Risiko einer nuklearen Eskalation in der Ukraine und darüber hinaus wirklich? Warum stecken Abrüstung und Rüstungskontrolle seit Jahren in der Krise? Und worauf müssen sich Deutschland und der Westen in Zukunft einstellen? Diese und weitere Fragen diskutiert PD Dr. Gerlinde Groitl mit Dr. Oliver Thränert, Nuklear- und Rüstungsexperte am Center for Security Studies der ETH Zürich. Diskutieren Sie mit!

Russlands Drohung mit der Bombe und die Optionen des Westens

Fokus Sicherheitspolitik mit PD Dr. Gerlinde Groitl und Dr. Oliver Thränert


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

18.05.2022 | 19:00 - 20:00

Veranstalter

Landesbüro Bayern

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