Über die Veranstaltung

"Zu viele Parlamentarier, zu hohe Diäten, zu große Ministerien, undurchsichtige Parteifinanzen“ – immer wieder werden Kritik an den Kosten unserer Demokratie laut. Dabei ist sie die einzige Staatform, die eine Transparenz der staatlichen Einnahmen und Ausgaben und direkte Einflussnahme auf die Budgets durch das Haushaltsrecht der Parlamente ermöglicht.
Zudem sind demokratische Systeme weniger anfällig für Korruption und wirken positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung. Demokratien sind besser als andere Staatsmodelle in der Lage, soziale Ungleichheiten abzufedern und im Fall von wirtschaftlichen Krisen einen breiten gesellschaftlichen Konsens herzustellen.
Ordnungspolitische Maßnahmen, die Wettbewerbssicherung durch das Kartellrecht und die Unabhängigkeit der Zentralbanken sind Garanten für die Stabilität sowohl der Demokratie als auch der Wirtschaft.
Wie ökonomische und demokratische Prozesse zusammenhängen, wo diese vorteilhaft sind, aber wo es vielleicht auch falsche Einflüsse gibt, soll in der Veranstaltung kritisch beleuchtet werden.

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