Rechtspopulistische Verschwörungen – Gefahr für unsere Demokratie?

Über die Veranstaltung

Das Corona-Virus sei im Labor gezüchtet, eine Zwangsimpfpflicht von der Bundesregierung geplant, die Covid-19-Eindämmungsmaßnahmen seien von Bill Gates’ Geschäftsinteressen geleitet und von den Hintermännern einer „Neuen Weltordnung“ orchestriert - skurrile Verschwörungstheorien erleben in Zeiten der Corona-Krise Hochkonjunktur. Viele dieser Verschwörungstheorien wurden durch prominente Multiplikatoren wie Sänger Xavier Naidoo und Fernsehkoch Attila Hildmann einer breiteren Öffentlichkeit bekannt - und erfreuten sich zuletzt großen Zulaufs.

Viele dieser Verschwörungstheorien bedienen antisemitische und nationalistische Ressentiments und lassen das Vertrauen der Menschen in Politik, Medien und Institutionen des demokratischen Rechtstaats erodieren. Entwickelt sich daraus also eine unterschätzte Herausforderung für die Stabilität unserer demokratischen Einrichtungen? Tragen Verschwörungstheorien vor dem Hintergrund der Corona-Krise zu einer weiteren Stärkung rechtspopulistischer Bewegungen bei, sind sie möglicherweise gar Brandbeschleuniger für die Radikalisierung der politischen Rechten?

Über diese Fragen wird der Publizist und Rechtspopulismus-Experte Christoph Giesa auf Einladung der Reinhold-Maier-Stiftung und der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion und Landesvorsitzenden der baden-württembergischen Liberalen, Michael Theurer, diskutieren.

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