Randbebauung des Tempelhofer Feldes – ein Mittel gegen die Wohnungsnot

Über die Veranstaltung

Der Wohnungsmangel in Berlin spitzt sich immer weiter zu. Seit Jahren steigen die Mieten in der Stadt, 200.000 Wohnungen fehlen. Gleichzeitig ist die Anziehungskraft der Hauptstadt ungebrochen, Berlin wächst und wächst. Als ein Ansatz, um mehr bezahlbaren Wohnraum für unsere Stadt zu schaffen, wird jetzt eine Bebauung des Rand-Areals des Tempelhofer Feldes ins Gespräch gebracht. Durch eine behutsame Randbebauung bliebe der Freizeit- und Erholungswert des Geländes erhalten und die Fläche insgesamt würde nicht schrumpfen, argumentieren die Befürworter dieses Vorschlags. Die Wohnungsverhältnisse hätten sich seit dem Volksentscheid 2014, bei dem sich die Berlinerinnen und Berliner gegen eine Bebauung entschieden hatten, so dramatisch verschlechtert, dass die Bürgerinnen und Bürger erneut befragt werden müssten. Gegner des Vorschlags argumentieren, das Gebäude des ehemaligen Flughafens und das Tempelhofer Feld bildeten ein einheitliches kulturelles Ensemble, das es zu schützen gelte.

mit Dr. David Eberhardt, Katalin Gennburg MdA, Britta Weck und Sebastian Czaja MdA

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