Lesen. Jetzt! - Die Erfindung des Rechtsterrors in Deutschland

Über die Veranstaltung

Wiederholt sich Geschichte manchmal doch? Florian Huber wirft einen Blick auf die Zeit vor 100 Jahren. Und er stellt fest: Die Geschichte des rechten Terrors in Deutschland begann bereits damals, und nicht erst mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten. Es war eine Verschwörung gegen die deutsche Demokratie mit einer blutigen Mordserie, der rund 400 Menschen zum Opfer fielen, darunter waren Politiker, Arbeiter, Frauen und Kinder, eine Freiheitsikone, ein Finanzminister und ein Außenminister. Die Täter in der frühen Weimarer Republik hatten schon die gleichen Motive, Ressentiments und Ziele wie die Rechtsterroristen von heute. Ihre tödliche Entschlossenheit beruhte auf Milieus und Gefühlswelten, auf Strukturen und Netzwerken, die überall wieder möglich und nie ganz verschwunden sind. Mit Christoph Giesa spricht Florian Huber über die Parallelen zur heutigen Zeit. Er zeigt, wo sich Geschichte wiederholt - oder genauso weitergeht. Und wo vielleicht auch nicht.

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