Lesen. Jetzt! - Florian Hartleb: Einsame Wölfe

Über die Veranstaltung

Utøya, München, Christchurch, Halle - Die liberale Gesellschaft ist in den letzten Jahren mit einer neuartigen Form von Hass konfrontiert, mehr noch: sie wird davon fundamental bedroht. Rechtsextremisten belassen es längst nicht mehr nur bei Worten, sondern führen konkrete, perfide geplante Anschläge durch, die von Einzelnen, sogenannten Einsamen Wölfen ausgeübt werden. Deutschen Behörden haben diese neue Form des Terrorismus bereits viel zu lange ignoriert. Florian Hartleb beschreibt in seinem Buch, wie sich Einzelgänger über das Internet vernetzten und so radikalisieren, bis sie für die „weiße Rasse“ töten wollen – und warum der Staat bislang hilflos zusieht und relativiert. Er kennt die persönliche Kränkungsideologie der Täter, weiß, wo sie sich radikalisieren und welche Ideologie ihren Attentaten zugrunde liegt. Im Gespräch mit Christoph Giesa wagt er einen Ausblick auf die Folgen rechten Denkens und den zunehmend globalisierten Rechtsterrorismus.

Mit Christoph Giesa und Florian Hartleb.

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