Legal Tech in der deutschen Juristenausbildung

Über die Veranstaltung

Wo liegt die Zukunft des Rechts? Ersetzen Rechtsautomaten bald Anwälte und Richter oder bleibt der Mensch weiterhin der zentrale Träger der Rechtspflege? Auch in Deutschland wird die Debatte um „Legal Tech“ kontrovers geführt. Zuletzt standen hier vor allem Fragen um die fortschreitende Automatisierung von Rechtsdienstleistungen im Fokus. Aktuell zeigt die Corona-Krise den Digitalisierungsbedarf und rückt damit verbundene Grundsatzfragen in den Vordergrund.

Eines scheint dabei klar: „Legal Tech“ nimmt rechtsgebietsübergreifend Einfluss auf das Berufsbild und die allgemeinen Anforderungen an Juristinnen und Juristen. Im Ausbildungsbereich müsse daher bereits heute reagiert werden, meint Prof. Dr. Heribert Anzinger, Autor der vor Kurzem erschienen Studie "Legal Tech in der juristischen Ausbildung". Inwieweit muss also „Legal Tech“ in die Curricula grundständiger juristischer Studiengänge aufgenommen werden? Darüber wollen wir mit ihm, Katrin Helling-Plahr MdB, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, und Prof. Dr. Tina Ehrke-Rabel, Leiterin des Instituts für Finanzrecht an der Universität Graz, diskutieren.

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