Über die Veranstaltung

Immer wieder wird Entwicklungszusammenarbeit als wirkungslos kritisiert. Doch die Erfolge, die mit den Milleniums-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen erreicht wurden, sprechen eine andere Sprache: Der Anteil der Menschen in extremer Armut wurde deutlich reduziert, der Anteil der Unterernährten ist weltweit gesunken, die Sterblichkeit von Kindern ging zurück, viel mehr Mädchen kommen in den Genuss einer Schulbildung und immer mehr Menschen haben Zugang zu sauberem Wasser und Strom. Dennoch bleibt viel zu tun.
Deshalb wurden mit den so genannten SDGs (Sustainable Development Goals) 2015 nachhaltige Entwicklungsziele als strategische Fortschreibung beschlossen.
Wie unterscheiden sich diese Ziele von den Vorgängerzielen? Warum ist die Förderung von Gleichberechtigung ein Schlüssel für die Erreichung dieser Ziele? Wie beteiligen sich zivilgesellschaftliche Organisationen an den Zielen? Welchen Beitrag können die Menschen hier in Deutschland leisten? Was tut die Bundesrepublik für die weltweite Nachhaltige Entwicklung?
Diese Fragen diskutieren wir mit dem entwicklungspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christoph Hoffmann, und mit Dr. h.c. Axel Berger, dem Stv. Vorsitzenden von Plan International Deutschland e.V. und Mitglied des weltweiten Vorstands von Plan International.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, bekannter zu machen.

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