Über die Veranstaltung

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 76. Mal. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus steht im Jahr 2021 unter besonderen Vorzeichen: Ausgehend von einem Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahr 321 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Juden haben das Land mitgestaltet und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur bereichert und geprägt. Es ist nicht nur recht und billig, daran zu erinnern, sondern es ist und bleibt eine Notwendigkeit, an die Millionen von Juden zu erinnern, die in deutschem Namen verfolgt und ermordet wurden.

Eine lebendige Erinnerungskultur, die das Wissen um die Verbrechen der NS-Zeit wachhält und eine daraus erwachsende Verantwortung anmahnt, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Unsere Erinnerungskultur steht heute vor großen Herausforderungen: An den Rändern des politischen Spektrums wird der Holocaust teilweise lautstark relativiert. Im Rahmen der Corona-Proteste werden antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet. Die Grenzen des Sagbaren verschieben sich. Antisemitismus, rassistisches Gedankengut und der Hass auf Minderheiten werden unverhohlener zur Schau gestellt und münden mitunter in Anfeindungen und Übergriffen.

Was bedeuten diese Entwicklungen für die Erinnerungskultur in Deutschland? Was kann die Politik zur Stärkung der Erinnerungskultur tun? Und wie begegnet man den Herausforderungen in den Institutionen, die mit Erinnerungsarbeit befasst sind: in den Gedenkstätten und Dokumentationszentren? Diskutieren Sie darüber mit unseren Experten!

Mit Dr. Constantin Groth, Dr. Paul-Moritz Rabe, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Thomas Hacker MdB und Thomas Muggenthaler.

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