Frauen und die Altersvorsorge - ein gesellschaftliches Problem

Über die Veranstaltung

Altersarmut von Frauen ist ein großes gesellschaftliches Problem, für Frauen jeder Altersklasse. Immer noch zu häufig liegen ihre Rentenansprüche deutlich unter denen der Männer. Galten Ehefrauen früher über die Rentenansprüche des Ehemannes als abgesichert, hat angesichts hoher Scheidungsraten die „Vorsorge-Institution Ehe“ längst ausgedient. Glücklicherweise stehen heute Frauen alle Berufswege und vielfältige Lebensentwürfe zur Verfügung – mit oder ohne Kinder, in einer Ehe, Partnerschaft, als Single. Doch die politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen spiegeln diesen Wandel nur unzureichend wider. Noch immer sind Kinderbetreuungsplätze vielerorts Mangelware, die notwendige Betreuung wird dann sehr häufig durch die Frauen übernommen. Zudem sorgt die Steuerklasse 5 dafür, dass sich Arbeiten unter diesen Umständen für Frauen kaum noch lohnt.

Doch nicht nur die Politik, auch die moderne Gesellschaft verfolgt das Thema Finanzen nicht mit dem notwendigen Nachdruck. Zu selten wird darüber gesprochen, ob am Stammtisch oder in der Familie. Insbesondere Frauen verlassen sich in Beziehungen dabei zu häufig auf die Entscheidungen des Partners. Was also muss die Politik ändern, damit Familie für Frauen nicht zur Armutsfalle wird und an welchen Stellen können Frauen auch selbst Weichenstellungen vornehmen, um ihre Vorsorge zu verbessern?

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