Frau und Karriere – eine (un-)endliche Geschichte

Über die Veranstaltung

Vielfältige Studien belegen es eindeutig; Mädchen und junge Frauen haben bessere Noten als die Jungen, brechen seltener die Schule ab und studieren bewusst. Aber sie entscheiden sich noch immer für die zehn typischen Frauenberufe und sind weit seltener als die Männer in den MINT-Studiengängen zu finden. Die Lebensrealität spiegelt es in vielen Bereichen wider, Frauen sind häufig in der Teilzeitarbeit, auf den Chefsesseln hingegen sind vor allem Männer zu finden. Zahlen bestätigen das: 64 Frauen in den Spitzenpositionen der DAX-Unternehmen stehen 633 Männer gegenüber. Ist es auf dieser Basis noch immer gerechtfertigt, lediglich von veralteten Rollenbildern, struktureller Ungerechtigjeit und fehlendem Bewusstsein zu sprechen? Was ist konkret zu tun, um Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen? Jutta Allmendinger prognostiziert, dass mit der Krise der "Knick in weiblichen Karrieren" noch heftiger ausfallen und die Abhängigkeit der Frauen von ihren Partnern zunehmen wird. Dem hält Daniel Dettling, Leiter des Berliner Zukunftsinstitutes, entgegen, dass die Zeit der Post-Corona-Krise der weiblichen Fähigkeit, in wechselnden und sich verändernden Situationen flexibel und robust reagieren zu können, gänzlich neue Chancen eröffnet.

Gerade die letzten Monate haben es gezeigt, dass Stichworte wie Diversität, Netzwerke, Vorbilder, Quote und Mentoring eine intensive Diskussion erfordern. Unser Ziel wird es sein, Wege aufzuzeigen, ein Um-und Neudenken voranzutreiben, dass immer mehr Frauen den Anspruch und den Mut haben, Karrieren anzustreben, ihre Fähigkeiten bewusst zu nutzen, um Hierarchien aufzulösen.

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