Über die Veranstaltung

Trotz Versammlungsverbots haben in Hongkong wieder die Proteste gegen die China-freundliche Regierung und die Polizeigewalt begonnen. Aber warum? Rückblick:

1997 – In einem historischen Akt erklären der chinesische Diktator Deng Xiaoping und die britische Premierministerin Margaret Thatcher die mit Spannung erwartete Wiedereingliederung der bis dahin britischen Kronkolonie in die Volksrepublik China. Thatchers Bedingung: Hongkong soll eine politisch und wirtschaftlich weitestgehend freie Region mit Sonderautonomie bleiben. So heißt es beispielsweise in Kapitel 1, Artikel 5 des Grundgesetzes Hongkongs: „Das sozialistische System und die Politik sollen in der Sonderverwaltungszone Hongkong nicht praktiziert werden, und das bisherige kapitalistische System und die Lebensweise bleibt für 50 Jahre unverändert.“

2020 – Der lange Arm Pekings auf Hongkong schlägt brutal auf demonstrierende Jugendliche und Studenten ein. Der Grund Ihres Streiks: Freiheit und Demokratie. Chinas Reaktion: Tränengas und Waffeneinsatz. Die Lage droht zu eskalieren, die letzten bürgerlichen Freiheiten der kleinen Sonderverwaltungszone vernichtet zu werden. Wie konnte es in 23 Jahren soweit kommen? Und worauf können, sollten und dürfen die Liberalen Hongkongs nun noch hoffen? Diese Fragen wollen wir mit Wong Yik Mo und Ihnen diskutieren!

Do you hear the people sing?


Veranstaltungsart
WebTalk

Zeit
12.05.2020 • 17:00 - 18:00 Uhr

Veranstalter
Länderbüro Mitteldeutschland

Themenbereiche
Bürgerrechte / Rechtsstaat, Medien- / Netzpolitik, Außenpolitik, Menschenrechte, Asien, China


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