Die Zukunft des Freihandels

Über die Veranstaltung

Dass Freihandel zwischen den Nationen den Wohlstand fördert, wissen wir seit Adam Smith. Dennoch ist es nach wie vor nicht selbstverständlich, die eigenen wirtschaftlichen Vorteile mit anderen Staaten zu teilen. Die Welt gruppiert sich daher immer mehr in Freihandelszonen, die dann wiederum selbst wie "Festungen" gegenüber Drittstaaten agieren. Das gilt auch für die Europäische Union, die sich wiederum lange ihre externen Handelspartner über regionale Vereinbarungen nach eigenen Wünschen aussuchte. Heute allerdings, herausgefordert von der Volksrepublik China auf der einen, von den USA zur engeren Kooperation gedrängt auf der anderen Seite, ist eine eigene Positionierung offensichtlich schwierig geworden. Dabei könnte die EU mit ihren Abkommen Standards setzen, die dann zum Maßstab für andere Freihandelsabkommen werden können.

Die Welthandelsorganisation bietet in diesem Zusammenhang nur einen Rahmen für Freihandel, der von den beteiligten Ländern individuell ausgehandelt werden muss. Entwicklungsländer sind dabei aufgrund geringerer Wirtschaftskraft häufig den großen Wirtschaftsmächten unterlegen. Der Zusammenschluss mit mehr oder weniger befreundeten Staaten ist daher meist der letzte Versuch, die eigene Position zu stärken und Interessen durchzusetzen.

Sind die Thesen von Adam Smith heute noch aktuell? Gibt es Chancen für einen fairen globalen Wettbewerb? Welche Rolle kann Europa einnehmen? Und: Ist das globale Handelssystem ausreichend entwickelt oder reformbedürftig oder müsste es grundlegend erneuert werden? Und wie könnte eine solche Erneuerung aussehen? Diskutieren Sie über diese Fragen mit unseren Experten!

Mit Ingmar Niemann Dipl. Sc. Pol. Univ., M.A., Sandra Weeser MdB,

Die Zukunft des Freihandels

Gibt es Chancen für einen fairen globalen Wettbewerb?


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