Der Kalte Krieg war geprägt durch das "Gleichgewicht des Schreckens" der beiden nuklearen Supermächte USA und UdSSR. Die beiden Protagonisten verfügten über ausreichend nukleare Sprengköpfe, um sich gegenseitig mehrfach auszulöschen und hätten riskiert, die gesamte Menschheit in eine Katastrophe zu stürzen.

Das Ende des Kalten Krieges ließ dieses Damoklesschwert aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwinden, ebenso wie die spieltheoretischen und daraus abgeleiteten politischen Regeln des (Nicht-)Einsatzes dieser verheerenden Waffen. Der russische Überfall auf die Ukraine änderte dies schlagartig. Putin sicherte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit der nuklearen Drohung gegen eine Intervention des Westens ab und immer wieder wird von russischen Politikern - subtil oder offen - auf Russlands nukleare Fähigkeiten und manchmal auch die Bereitschaft zum Einsatz verwiesen. "Die Bombe" ist wieder im Diskurs und dabei vor allem eine politische Waffe, die ihrer eigenen Logik folgt.

Der Politikwissenschaftler und Militärexperte Dr. Frank Sauer von der Universität der Bundeswehr München dekliniert gemeinsam mit Moderator Werner Schlierike die Grammatik der nuklearen Abschreckung und erläutert, wie in dieser Situation politische Entscheidungen getroffen werden können.

Die Spielregeln der nuklearen Abschreckung

Wie wir wieder lernen müssen mit der Bombe zu leben


Veranstaltungsart

Webtalk

Zeit

23.05.2022 | 19:00 - 20:00

Veranstalter

Länderbüro Hessen/Rheinland-Pfalz

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