Über die Veranstaltung

George Orwells Werk 1984 ist eine der großen Dystopien und ein Lehrstück der Versuchungen und Gefahren totalitärer Regime. Als das Buch 1949 erschien, waren die Möglichkeiten der allumfassenden Überwachung noch Fiktion. Heute jedoch können mit den verfügbaren Daten Wünsche und Handlungen von Menschen vorhergesagt werden, bevor sie selbst von diesen wissen. Was von Unternehmen eingesetzt wird, um Bedarf zu erzeugen und zu befriedigen, wird von einigen Regierungen genutzt, um ihre Macht zu erhalten und die Opposition zu bekämpfen. Eine Einführung in die Gedankenwelt rund um "Big Brother" gibt uns Übersetzer Dr. Lutz-W. Wolff.

Während Bürgerrechte und Datenschutz in den liberalen westlichen Demokratien die Befugnisse von Regierungen und Sicherheits- behörden in ihre Schranken weisen, scheinen diese Hürden nun zur Eindämmung der Corona-Pandemie nach und nach zu bröckeln. Nicht zuletzt die Diskussionen um die Ausgestaltung der Corona-App verdeutlichten die Spannungen zwischen individueller Freiheit und dem staatlichen Wunsch nach Kontrolle und Schutz der Bevölkerung. Wie weit dürfen Bürgerrechte für die Sicherheit eingeschränkt werden? Und welche Lehren können wir aus "1984" für die aktuelle Lage ziehen? Darüber diskutieren wir mit dem innenpolitischen Sprecher der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Konstantin Kuhle, der Referentin für Schutz der Zivilgesellschaft bei Brot für die Welt, Christine Meissler, dem Schweizer Ökonomen und Autor Simon M. Ingold und Moderatorin Ute Welty.

Mit Konstantin Kuhle MdB, Christine Meissler, Simon M. Ingold, Dr. Lutz-W. Wolff, Ute Welty und Martin Fischer.

COVID-19/84?

Wie weit dürfen Bürgerrechte für die Sicherheit eingeschränkt werden?


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