What's up America? - Corona, Rassismus und Wirtschaftskrise in den USA

Über die Veranstaltung

Die USA im Krisenmodus – ein tief gespaltenes Land ist Corona geplagt, wirtschaftlich gebeutelt, politisch polarisiert und gesellschaftlich zerrissen.

Der Corona-Patient Nummer 1 hat laut den erfassten Zahlen der Johns-Hopkins-Universität die meisten bestätigten Corona-Infizierten weltweit und fast 100.000 Tote zu verzeichnen. Dieser unermessliche Verlust wird zusätzlich von einer wirtschaftlichen Krise besonderen Ausmaßes begleitet. Im April stand die Arbeitslosenquote bei 14,7% und diese Zahl steigt kontinuierlich. Es handelt sich um den höchsten Wert seit der Großen Depression. Viele US-AmerikanerInnen leben von „paycheck to paycheck“ ohne Rücklagen und der mangelnde US-Sozialstaat legt schonungslos die große Ungleichheit und Verletzlichkeit der US-amerikanischen Gesellschaft offen. Rassismus, häusliche Gewalt und Drogenmissbrauch begleiten die wirtschaftliche Existenzangst. Der tragische Tod von George Floyd entfacht Massenproteste und Unruhen im ganzen Land, die ihrer Frustration über den tief verankerten Rassismus, immer wieder aufkommende Polizeigewalt und soziale Ungleichheit Ausdruck verschaffen. Wie hat Corona die USA bereits verändert? Wie geht es im alltäglichen Leben weiter? US-Korrespondentin der ARD Claudia Sarre wird ihre persönlichen Eindrücke zur aktuellen Lage der USA schildern.

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