America Decides 2020: Sind Wahlen käuflich?

Über die Veranstaltung

In der wöchentlichen Web Talk-Reihe "America Decides 2020" werden Dr. Philipp Adorf und Dr. Patrick Horst von der Universität Bonn gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) unterschiedliche ExpertInnen rund um das Thema "US-Wahl 2020" begrüßen. Innerhalb der Reihe besprechen wir die Rolle der Parteikonvente, den Einfluss von Medien, Geld, Covid-19 und Wahlprognosen, die Kongress-, Gouverneurs- und einzelstaatlichen Wahlen sowie die beiden Kandidaten.

Die Finanzierung der Wahlkämpfe ist in den USA in den letzten Jahren durch den Kongress und das konservative oberste Gericht zunehmend dereguliert worden – mit der Folge, dass immer mehr Geld aus privaten, oftmals intransparenten Quellen in den politischen Wettbewerb fließt. Für die Präsidentschafts- und Kongresswahlen des Jahres 2016 sind insgesamt von allen Beteiligten – Kandidaten, Parteien, Interessengruppen und Einzelpersonen – mehr als 6,5 Milliarden Dollar aufgebracht worden; 2020 werden es sicher mehr sein. Die Bewertungen über den Einfluss des Geldes auf die US-amerikanische Politik reichen von dem einen Extrem, dass Wahlen käuflich seien, bis hin zu der Auffassung, dass die finanzielle Ausstattung der Kandidaten so gut wie keinen Einfluss auf den Wahlausgang nehme. Mit Dr. Jörg Hebenstreit (Universität Jena) wollen wir anhand des laufenden Wahlkampfes über die Gefahren einer weitestgehend deregulierten und den gesellschaftlichen Kräften überlassenen Wahlkampffinanzierung diskutieren.

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